Nicht jedes Unternehmen braucht laufende IT-Betreuung. Diese sieben Anzeichen sprechen aber dafür, dass sich ein genauerer Blick lohnt.
1. Niemand weiß genau, wann das letzte Backup erfolgreich war
Ein Backup, das existiert, aber nie geprüft wurde, ist im Ernstfall oft wertlos.
2. IT-Probleme werden erst behandelt, wenn sie akut sind
Wenn der übliche Ablauf lautet "warten, bis es kaputt ist, dann jemanden suchen", entstehen die teuersten Ausfälle genau dann, wenn am wenigsten Zeit dafür ist.
3. Updates laufen unregelmäßig oder gar nicht
Veraltete Systeme sind eines der häufigsten Einfallstore für Sicherheitsvorfälle, gerade wenn niemand konsequent für Updates zuständig ist.
4. Es gibt keinen festen IT-Ansprechpartner
Wechselnde Freelancer oder der "Neffe, der sich auskennt" mögen kurzfristig helfen, hinterlassen aber selten eine dokumentierte, nachvollziehbare Systemlandschaft.
5. Kein schriftlicher Notfallplan existiert
Im Ernstfall zählt jede Minute. Ohne festgehaltenen Ablauf wird improvisiert, was Zeit kostet, die im Zweifel niemand hat.
6. Zugangsdaten liegen nur im Kopf einer einzelnen Person
Ist diese Person im Urlaub, krank, oder verlässt das Unternehmen, wird der Zugriff auf eigene Systeme plötzlich zum Problem.
7. Großkunden oder Aufsichtsbehörden fragen nach IT-Sicherheitsnachweisen
Wachsender Compliance-Druck, etwa durch NIS-2 in der Lieferkette, trifft Unternehmen ohne laufende Betreuung meist unvorbereitet.
Was tun, wenn mehrere Punkte zutreffen?
Je mehr dieser Warnzeichen zutreffen, desto eher lohnt sich ein Blick auf laufende Betreuung statt reiner Reaktion im Ernstfall. Der IT-Schutz-Check auf der Startseite gibt dazu in 10 Minuten eine erste, konkrete Einschätzung.
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