Nicht jeder IT-Ausfall in der Praxis hat mit der Telematikinfrastruktur zu tun. Genauso häufig ist es das Praxisverwaltungssystem selbst, das hängt, der Praxisserver, der nicht mehr antwortet, oder der Terminplaner, der sich nicht öffnen lässt. Dieser Beitrag ergänzt unseren Artikel zu TI-Ausfällen um die übrigen, mindestens genauso häufigen Ursachen für Praxisstillstand.

Erste Einordnung: PVS, Server oder Netzwerk?

Sofortmaßnahmen für den Praxisalltag

Häufige Ursachen abseits der TI

Datenschutz nicht vergessen: Jede externe Unterstützung mit Zugriff auf Systeme, die Patientendaten enthalten, setzt eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO voraus, unabhängig davon, wie akut die Störung ist.

Nach der Störung: Kurze Manöverkritik lohnt sich

Ist das System wieder verfügbar, wird die Störung im Praxisalltag meist schnell verdrängt, verständlicherweise, schließlich wartet der nächste Patient. Trotzdem lohnt sich ein kurzer Rückblick im Team: Wie lange dauerte die Störung tatsächlich, welche Ausweichlösung hat funktioniert, welche nicht? Diese wenigen Minuten Nachbetrachtung verbessern die Reaktion beim nächsten Vorfall spürbar, ohne zusätzlichen Aufwand im laufenden Betrieb zu verursachen.

Sinnvoll ist außerdem, kritische Rufnummern und Ansprechpartner nicht ausschließlich digital zu hinterlegen. Ist das System selbst der Grund für den Ausfall, nützt eine Telefonliste wenig, die nur auf dem betroffenen Rechner gespeichert ist.

Wie IT-Notruf-Saar unterstützt

Für Arztpraxen im Raum Saarbrücken und St. Ingbert übernimmt IT-Notruf-Saar die Erstdiagnose bei PVS-, Server- und Netzwerkproblemen und unterstützt bei der Priorisierung, welche Praxisfunktion zuerst wiederhergestellt werden muss. Der IT-Schutzbrief sorgt dafür, dass Speicherplatz, Updates und Backups regelmäßig kontrolliert werden, bevor sie zum Praxisstillstand führen.

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