Nicht jeder Anbieter versteht unter "laufender IT-Betreuung" dasselbe. Diese Punkte sollten in einem seriösen Leistungsumfang für kleine Unternehmen enthalten sein.

Fernwartung als Grundlage

Der größte Teil der laufenden Betreuung findet remote statt: Updates einspielen, Systeme überwachen, kleinere Probleme beheben, ohne dass jemand vor Ort erscheinen muss.

Backup-Kontrolle, nicht nur Backup-Einrichtung

Ein Backup einmal einzurichten ist der leichte Teil. Entscheidend ist die laufende Kontrolle, ob es tatsächlich noch funktioniert, ein Punkt, der bei vielen Anbietern nach der Ersteinrichtung schlicht aufhört.

Alltagssupport für Standardprobleme

Computer, Drucker, Netzwerk, WLAN, Telefonanlage: die Probleme, die im Alltag am häufigsten auftreten, sollten selbstverständlicher Teil der Betreuung sein, nicht separat abgerechnete Zusatzleistung.

Ein fester Ansprechpartner

Gerade bei kleinen Unternehmen zählt persönliche Kontinuität mehr als ein anonymes Ticketsystem. Ein Ansprechpartner, der die Systeme kennt, spart im Ernstfall wertvolle Zeit gegenüber jemandem, der sich erst einarbeiten muss.

Optional: Compliance-Unterstützung

Für Praxen, Kanzleien und Zulieferer mit gestiegenen Dokumentationsanforderungen sollte sich Compliance-Unterstützung (DSGVO-TOM-Check, NIS-2-Ersteinschätzung) als klar abgegrenzte Zusatzleistung dazubuchen lassen, statt alle Kunden pauschal damit zu belasten, die es nicht brauchen.

Was eher die Ausnahme bleiben sollte

Ein seriöser Schutzbrief für kleine Unternehmen deckt keine komplexen Individualentwicklungen oder große Infrastrukturprojekte ab, das sind eigenständige Projekte, die separat kalkuliert werden sollten, nicht Teil einer monatlichen Pauschale.

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