Die Kostenfrage ist bei der Wahl eines IT-Dienstleisters meist die erste, aber ohne Kontext wenig aussagekräftig. Hier die konkreten Zahlen und was sie beeinflusst.
Der Basispreis
Der IT-Schutzbrief startet bei 250 € im Monat. Darin enthalten sind laufende Fernwartung, Backup-Kontrolle, Support bei Alltagsproblemen (Computer, Drucker, Netzwerk, WLAN, Telefonie) und ein fester Ansprechpartner.
Was den Preis nach oben verändert
- Anzahl der Arbeitsplätze: Mehr zu betreuende Systeme bedeuten mehr Aufwand.
- Komplexität der Infrastruktur: Ein einzelner Server unterscheidet sich deutlich von mehreren verteilten Systemen.
- Zusätzliches Compliance-Paket: DSGVO-TOM-Check, NIS-2-Ersteinschätzung und Prüfungsdokumentation kosten als Zusatzleistung 200 € im Monat oben drauf.
Was ohne Vertrag kostet
Für Unternehmen, die keine laufende Betreuung wollen, sondern nur punktuelle Hilfe: Die Soforthilfe wird mit 90 € pro Stunde abgerechnet, ohne Mindestlaufzeit, ohne Anfahrtskosten im Umkreis von 15 km.
Wie sich die Investition rechnet
Ein einzelner größerer IT-Ausfall, der einen Praxis- oder Kanzleibetrieb für einen halben Tag lahmlegt, kostet in entgangener Arbeitszeit häufig mehr, als ein ganzer Monat Schutzbrief kostet. Die eigentliche Rechnung lohnt sich deshalb nicht nur zwischen Anbietern, sondern zwischen Vorsorge und dem, was ein ungeplanter Stillstand tatsächlich kostet.
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